Am 21.09. 2007 September hat der Bundesrat das „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ verabschiedet. Es tritt rückwirkend zum 1.1.07 in Kraft.

Die wichtigsten Neuerungen sind:

Der Sonderausgabenabzugsbetrag für Zuwendungen in den Vermögensstock einer anerkannten Stiftung (Zustiftung) wurde auf 1 Million € erhöht. Diese können auch nach Ablauf des Gründungsjahres erfolgen und dürfen auf 10 Jahre verteilt abgesetzt werden.

Die Höchstgrenze für den Spendenabzug erhöht sich auf 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte. Die Unterscheidung zwischen gemeinnützigen und mildtätigen Einrichtungen entfällt. Der Spendenabzugsbetrag ist unbegrenzt vortragsfähig.

Für sogenannte Kleinspenden bis 200 € wird auf eine Spendenbescheinigung nach amtlichem Muster verzichtet. (Bankbelege, Einzahlungsquittungen etc. sind jedoch erforderlich!)

Zustiftungen gelangen in den Vermögensstock der Stiftung, der weder angegriffen werden kann noch spekulativ angelegt werden darf. Eine Zustiftung wirkt damit nachhaltig auf Grund ihrer regelmäßigen Erträge.

Spenden dienen der satzungsgemäßen Aufgabe und müssen zeitnah verwendet werden. Sie wirken damit einmalig.